IMMUNSYSTEM STÄRKEN, GESUND BLEIBEN!

Täglich ist unser Körper den Einflüssen von Viren und Bakterien ausgesetzt. Unser Immunsystem ist ständig damit beschäftigt, den Körper vor diesen Krankheitserregern zu schützen. Bei einem starken Immunsystem werden die Erreger abgeschwächt, wodurch die Gesundheit gewährleistet werden kann. Die Grippeepidemien der letzten 20 Jahre (SARS 2002/03, MERS 2012, Ebola 2014 & Covid-19) haben gezeigt, dass insbesondere Personen mit einem geschwächten Immunsystem, beispielsweise durch eine Mangelernährung oder erhöhten Stress sowie Menschen mit bereits bestehenden Vorerkrankungen gefährdet sind.

Das menschliche Immunsystem stellt das Abwehrsystem unseres Körpers dar. Es schützt uns vor Krankheitserregern und hilft darüber hinaus bei der Regeneration von Infektionen. Das Immunsystem besteht aus einem angeborenen und einem adaptiven Immunsystem, wobei das angeborene der Bekämpfung von allgemeinen körperfremden Erregern dient und nicht beeinflussbar ist. Das erworbene Immunsystem dagegen ist durch den individuellen Lebensstil beeinflussbar und dient der Abwehr von spezifischen körperfremden Erregern. Die Lymphozyten (weißen Blutzellen) stellen die Grundlage des erworbenen Immunsystems dar, wobei es verschiedene Arten gibt (T-Lymphozyten, B-Lymphozyten), welche spezielle Aufgaben übernehmen. So werden je nach Art des Erregers unterschiedliche Zellen des Immunsystems aktiviert. Befindet sich das gesamte Immunsystem in einem optimalen Gesundheitszustand, hat der Körper die Kraft, um sich gegen einen Virus- oder Bakterienangriff zu wehren.

muskeln

GESUNDE ZELLEN!

Im Knochenmark entsteht aus den Blutstammzellen unser blutbildendes System. Verschiedene Zelltypen mit diversen Aufgaben und Funktionen werden aus diesen Stammzellen gebildet. Die große Vielfalt an weißen Blutkörperchen, die sogenannten Leukozyten, machen einen Großteil unseres Immunsystems aus.

viren

Lymphozyten
Die wichtigste Gruppe unter den Immunzellen sind die Lymphozyten. Für das erworbene Immunsystem und das immunologische Gedächtnis stellen sie die Grundlage dar. Eine Billion Lymphozyten sind ständig auf der Suche nach Krankheitserregern. Rezeptoren auf der Zelloberfläche erlauben es den Zellen, ihre Angriffsziele zu erkennen. Ein Lymphozyt kann nur ein spezifisches Antigen erkennen, da er nur eine Vielzahl von nur einem spezifischen Rezeptor auf der Zelloberfläche hat. Dennoch kann der Körper effektiv Krankheitserreger bekämpfen, die schon mal vorgekommen sind, indem er einige Exemplare von Antigenen speichert. Für den Fall, dass der Krankheitserreger nochmal auftaucht, werden so über die Immunzellen die entsprechenden Rezeptoren millionenfach produziert und so kann der Erreger vernichtet werden. Sie haben ein sogenanntes „immunologisches Gedächtnis“.

Zu den Lymphozyten gehören T-Lymphozyten und B-Lymphozyten, natürliche Killerzellen und ihre weiter spezialisierten Nachfolgerzellen. T-Lymphozyten sind für die zelluläre Immunantwort verantwortlich und reifen im Thymus heran. Eigene Körperzellen, die von Viren oder Mutationen betroffen sind, werden zerstört und Antigene werden direkt angegriffen und vernichtet. B-Lymphozyten entstehen im Knochenmark und stellen die humorale Immunantwort dar. Mit ihren Nachfolgerzellen, den Plasmazellen, werden große Mengen an Antikörpern hergestellt. Natürliche Killerzellen gehören zum angeborenen Immunsystem. Sie spüren Tumorzellen oder virusbefallene Zellen auf und töten sie ab. Monozyten und Makrophagen gehören zur Gruppe der Phagozyten (Fresszellen). Für die Regulation der Immunantwort sind sie maßgeblich verantwortlich und stoßen eine Vielfalt von chemischen Botenstoffen aus, um die Stärke der Immunantwort zu regulieren. Monozyten bewegen sich im Blutstrom und halten Ausschau nach Erregern. Sie entwickeln sich zu Makrophagen, sobald sie ins Gewebe eindringen. Granulozyten stellen die größte Gruppe der Leukozyten dar. Die Gemeinsamkeit zwischen den unterschiedlichen Untergruppen besteht darin, dass alle Granulozyten gefüllte Körnchen aus unterschiedlichen Enzymen und bakterienabtötenden Stoffen in ihren Zellen beinhalten. Dendritische Zellen können sich sowohl aus Monozyten als auch von Vorläuferzellen von T-Zellen bilden. Sie haben eine ganz spezifische Struktur und Form, die ihnen ermöglicht Erreger zu fangen, zu verdauen und Bruchstücke davon wieder auf ihrer Oberfläche für andere Immunzellen zu präsentieren. Sie sind vor allem auf Oberflächengewebe, wie z.B. der Haut oder im Rachen, aber auch in den inneren Schleimhäuten in großer Zahl zu finden.

Was hat das Immunsystem mit der Muskulatur zu tun?

Eine Studie konnte zeigen, dass bei einem Anstieg der Skelettmuskelmasse eine höhere Anzahl an Immunzellen im Blut vorliegt und damit belegen, dass die Muskulatur
im Zusammenhang zum Immunsystem steht. Nach langen Bewegungspausen kommt es zu einem Abbau von T-Lymphozyten, welche für die Immunabwehr verantwortlich sind. Durch das Krafttraining werden dagegen Myokine in den Muskelzellen produziert, die den Aufbau von T-Lymphozyten (Abwehrzellen) fördern und so das Immunsystem stärken.

Grundsätzlich hat das Krafttraining einen positiven Einfluss auf den Körper z. B. durch:

 

  • die Stärkung des Immunsystems
  • die Erhöhung der Skelettmuskelmasse
  • die Reduzierung der Körperfettmasse
  • die Erhöhung der Knochendichte

Damit sinkt das Risiko für Erkrankungen wie Osteoporose, Diabetes II, Übergewicht, Hypertonie und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Darüber hinaus wurde bewiesen, dass ältere Erwachsene mit einer geringen Skelettmuskelmasse ein größeres Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen aufweisen.

VISZERALES FETT

Das viszerale Fett ist ein separater Bestandteil der Körperzusammensetzungsanalyse. Der aktuelle Forschungsstand zeigt, dass insbesondere das viszerale Fett im Gegensatz zum subkutanen Fett mehr Entzündungsbotenstoffe aussendet und damit die Funktionen des Immunsystems beeinträchtigt.

Weitere Untersuchungen belegen, dass ein hoher viszeraler Fettanteil darüber hinaus ein erhöhtes Risiko für zahlreiche Folgeerkrankungen wie Hypertonie, kardiovaskuläre Erkrankungen, Diabetes II, Adipositas, Glukose- und Fettstoffwechselstörungen, eine Fettleber sowie das Metabolische Syndrom mit sich bringt. Denn eine Anhäufung des viszeralen Fettes führt zu einer gesteigerten Produktion von Adipokinen. Diese Adipokine verstärken, in Verbindung mit der erhöhten Ansammlung von Makrophagen, die Entzündungsprozesse sowie die Entwicklung einer Insulinresistenz.

Es kann daraus ein erhöhtes Risiko für Folgeerkrankungen entstehen und somit auch ein geschwächtes Immunsystem. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass auch das Verhältnis von viszeralem Fett und Muskelmasse eine Rolle spielt. Denn ein hoher viszeraler Fettanteil in Verbindung mit einer geringen Skelettmuskelmasse geht ebenso mit den Folgeerkrankungsrisiken für Diabetes II, Fettstoffwechselstörungen, einer Fettleber und Bluthochdruck einher. Durch regelmäßiges Krafttraining und ausgewogene Ernährung kann das viszerale Fett reduziert werden. Damit wird das Risiko für schädliche Entzündungsreaktionen vermindert und das Immunsystem insgesamt verbessert.

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Ein ausgeglichenes Körperwasser für ein starkes Immunsystem!

Neben den Immunzellen und weiteren Einflussfaktoren spielt auch ein ausgeglichener Körperwasserhaushalt eine wesentliche Rolle für die Bestimmung des Immunsystems. Das Körperwasser ist für den Transport zahlreicher Substanzen in den Flüssigkeitskompartimenten verantwortlich, welche u.a. die Versorgung der Zellen mit Nährstoffen und die Ausscheidung harnpflichtiger Substanzen betreffen. Untersuchungen belegen, dass Ödeme (Wassereinlagerungen) und eine Dehydration sehr ernst zu nehmende Ursachen für die Entstehung und Entwicklung von Krankheiten darstellen. wasser_ist_leben

Ist der Flüssigkeitshaushalt nicht ausgeglichen, kann dies auf eine Unausgewogenheit des extrazellulären Wassers im Verhältnis zum Gesamtkörperwasser zurückzuführen sein. Ödeme liegen vor, wenn das extrazelluläre Wasser in einem hohen Verhältnis zum Gesamtkörperwasser steht. Eine Dehydration entsteht, wenn das extrazelluläre Wasser in einem niedrigen Verhältnis zum Gesamtkörperwasser steht. Unausgewogenheiten können entweder den ganzen Körper betreffen oder nur in vereinzelten Regionen auftreten. Sie können auf verschiedene Ursachen, wie einen gestörten Lymphabfluss, Durchblutungsstörungen, kardiovaskuläre Erkrankungen, Infektionen, Nieren- oder Lebererkrankungen hinweisen. Ödematöse Wassereinlagerungen können auch auf Infektionskrankheiten oder Nierenerkrankungen zurückzuführen sein.

Definition Körperwasser:
Das Körperwasser bezeichnet das in den Körperflüssigkeiten enthaltene Wasser. Dieses setzt sich aus dem intrazellulären und extrazellulären Körperwasser zusammen und dient als Lösungsmittel, Baustoff, Temperaturregler und Transportmittel.

JEDERZEIT AUF DEM NEUESTEN STAND – INBODY: Vergessen Sie den BMI. Auf die inneren Werte kommt es an!

Das Gewicht allein sagt nicht viel aus. Eine professionelle Körperanalyse lässt hingegen viele wertvolle Rückschlüsse auf den Gesundheits- und Fitnesszustand eines Menschen zu und ermöglicht das Ableiten geeigneter Maßnahmen. Im SHINTO Dormagen erhält jedes Mitglied vor dem Start ins Training eine Körperzusammensetzungsanalyse mit der INBODY 770. 

Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA)
BIA macht sich die physiologischen Eigenschaften, vor allem die unterschiedliche elektrische Leitfähigkeit von körpereigenem Gewebe und Wasser zunutze. Diese Leitfähigkeit von Körperflüssigkeiten sowie die Nicht-Leitfähigkeit bzw. der hohe Widerstand (Impedanz) gegenüber elektrischem Strom bilden bei der BIA-Messmethode die Grundlage.

Bei diesem Messverfahren wird ein schwacher Strom durch den Körper geschickt. Dadurch wird die Zusammensetzung des Körpers wie Muskel-, Fett- und Wasseranteil bestimmt.

Die umfangreiche Körperzusammensetzungsanalyse mittels InBody 770 liefert Ihnen in nur einer Minute wertvolle Parameter wie das prozentuale Körperfett, die segmentale Muskelmasse und das intra- und extrazelluläre Wasser. Gesundheitsrelevante Werte wie der viszerale Fettbereich und der Phasenwinkel ermöglichen dabei eine umfassende und effiziente Gesundheitsberatung.

Dank der übersichtlichen Visualisierung der Ergebnisse können Sie alles über Ihre körperliche Verfassung erfahren und werden für gesundheitsrelevante Aspekte sensibilisiert. Die besonders hohe Präzision der InBody Messtechnologie erzeugt dabei valide und zuverlässige Messergebnisse.

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